Aufsatz für die Brille ermöglicht Früherkennung von mit Diabetes verbundener Erkrankung

Diabetes ist eine weit verbreitete Erkrankungen der westlichen Bevölkerung. Dabei ist es besser je früher eine Behandlung erfolgen kann. Um diese Früherkennung zu verbessern, haben Forscher in Taiwan einen Aufsatz für die Brille entwickelt, der autonome diabetische Neuropathie, ein neurologisches Leiden, das oft in Verbindung mit Diabetes auftritt, erkennt. Bei der Erkrankung ist das autonome Nervensystem betroffen und Symptome wie Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Inkontinenz, Ohnmacht und erhöhtes Risiko bakterieller Infektion können die Folge sein.

Das Gerät namens „Pupillometer“ wiegt nur 78g und ist für eine Tragedauer von etwa einer halben Stunde ausgelegt. Dabei werden die Pupillen des Trägers auf insgesamt zehn Parameter überwacht. Bisher wird die Erkrankung über Veränderungen in der Verdauungsgeschwindigkeit, Herzrate oder Blutdruck gemessen. Diese oft unzuverlässige Methode ermöglicht erst eine späte Diagnose, wenn bereits Schädigungen der Nerven und Organe vorhanden sind.

Das Forscherteam des National Taiwan University Hospital, Hsin Chu Abteilung und National Chiao-Tung Universität erkannte, dass fünf Parameter der zehn gemessenen eindeutig abweichten bei Personen mit der neurologischen Erkrankung. Der Forschungsleiter Mag Ou-Yang erwartet die Verfügbarkeit des Gerätes, soweit die klinischen Studien erfolgreich sind, gegen Ende des Jahrzehnts.

Quelle: OSA – The Optical Society vom 28.07.2014

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