Fast jeder Vierte nutzt Gesundheits-Apps

Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage der IKK classic zur Nutzung von Medizin- und Gesundheits-Apps nehmen schon 22% der Deutschen Smartphone-Apps in Gesundheitsfragen zur Hilfe.
So weit verbreitet sind bei den Befragten Applikationen, mit denen sich Gesundheitswerte wie z.B. Blutdruck nachverfolgen und kontrollieren lassen. Andere informieren gezielt über Krankheitsbilder und Symptome. Im Bereich Fitness und Ernährung greifen 12% zu Health-Apps.

Auf der einen Seite sind die Begeisterung und das Vertrauen in die Apps beachtlich. Eher verhalten ist jedoch die Reaktion wenn es um Datenschutz geht, also den webbasierten Austausch von Gesundheitsdaten. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist in diesem sensiblen Bereich bei den Befragten besonders groß.

Apps zwischen Service und Seriosität

Als unbedenklich werden die Apps alsNachschlagewerke oder Organisationshilfen eingeschätzt – und sind also solche beliebt. Das sind Anwendungen, die persönliche Informationen für den Notfall verfügbar halten, Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen oder die Terminvereinbarung mit dem Arzt erleichtern.

Eine Grenze ziehen die Befragten beim Austausch sensibler Gesundheitsdaten über das Handy. Die Sorge, dass bei der Übermittlung z.B. von Blutdruck-Werten an den Arzt Fehler passieren, die zu einer Fehldiagnose führen, ist groß. Ernsthafte Gesundheitsfragen besprechen die meisten lieber mit ihrem Arzt oder Apotheker persönlich. Insgesamt befürworten die Befragen eindeutig die Einführung höherer Sicherheitsstandards für die Datenübertragung im Gesundheitsbereich.
Ein entsprechendes Gesetzt plant die Europäische Kommission für 2015.

Die Ergebnisse im Detail https://www.ikk-classic.de/fileadmin/user_upload/presse/Presse_HH/MF/Umfrage_Medizin-Apps/Ergebnisse_Umfrage_Medizin-_und_Gesundheits-Apps.pdf

Quelle: E-HEALTH-COM vom 04.08.14

 

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