Nachbericht Arbeitsgruppe Medical Apps

Hamburg, 1. April 2015

Der Arbeitskreis Medical Apps traf sich am 1. April 2015 schon zum siebten Mal und war mit 20 Teilnehmern sehr gut besucht. Das Treffen fand in den Räumlichkeiten der SiH Seminarraum in Hamburg GmbH in der City Nord statt.

Matthias Steffen, Geschäftsführer der FUSE Healthcare GmbH und Leiter des Medical App Arbeitskreises des Life Science Nord e.V., moderierte den Abend, begrüßte die Teilnehmer und berichtete über Neuigkeiten der medizinischen Apps sowie über die Vorbereitungen zum Medical App Award. Die Suche nach Kooperationspartnern und Sponsoren schreitet voran, so dass in Kürze mit konkreten Bewertungskriterien und Jurymitgliedern zu rechnen ist. Auch an dieser Stelle möchten wir nochmal darauf hinweisen, dass Interessenten für die Vorbereitungen und das Sponsoring des Medical App Awards sich bei Life Science Nord Management GmbH melden können.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte Kay Behrenbruch von der HFPS Humanergonomics aus Kiel das Leistungsspektrum der Firma für die ergonomische Produktgestaltung vor. Insbesondere stellte er dar, wie sich aus der strukturierten Analyse von Daten aus dem Nutzungskontext Produktinnovationen ableiten lassen und gab einen Überblick über den iterativen Gesamtprozess im Usability Engineering. „Im Bereich Medizintechnik erfüllen unsere Prozesse die gesetzlichen Anforderungen und wir erstellen IEC 62366 konforme Gebrauchstauglichkeitsakten für Medizinprodukte“, betonte Herr Behrenbruch in seinem Vortrag. Dieses Thema sorgte bei den Anwesenden für angeregte Gespräche über die Diskussions- und Fragerunde hinaus. Im Anschluss daran berichtete Dr. Johannes Jacubeit, Gründer der connected-health.eu GmbH und Mediziner, über sein Produkt LifeTime, das aus dem LifeHub und der LifeTime App besteht. Es bietet die sicherste Verbindung zwischen Arzt und Patient über das Smartphone, ohne Internetverbindung. Die App für Patienten ist kostenfrei, der Arzt benötigt lediglich den LifeHub, der als plug’n’play sofort einsatzbereit ist. Vor der Behandlung können alle für die Diagnose relevanten Informationen, wie Vorbefunde oder Blutwerte zum Arzt mitgebracht werden. Danach können neu entstandene Diagnosedaten direkt wieder mitgenommen werden. „Kurzum: LifeTime macht das Übermitteln, Speichern und Interpretieren von Gesundheitsinformationen einfach und sicher“, so Dr. Jacubeit während seines Vortrags.

Auch an diesen Vortrag haben sich Fragen und Diskussionen angeschlossen, die dem Zuhörer deutlich zeigen: Die Zeit von eHealth und mHealth ist zum Greifen nah!

Den Nachbericht und viele interessante Informationen zum Thema Medical Apps finden Sie unter folgendem Link: www.medical-apps.de

PS: Wir laden Sie herzlich ein, sich am Diskussionsforum Medical Apps der XING-Gruppe Life Science Nord e.V zu beteiligen!

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