Schlagwort-Archiv: medizinische Anwendung

Nachbericht Arbeitsgruppe Medical Apps

Kiel, 5. November 2015

Nach dem letzten Treffen im April, kam der Arbeitskreis Medical Apps des Life Science Nord e.V. am 05. November erneut zusammen. Das Treffen fand diesmal in den Räumlichkeiten der KiWi – Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH in Kiel.

Matthias Steffen, Leiter des Arbeitskreises und Geschäftsführer der FUSE Healthcare GmbH, begrüßte die Teilnehmer. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann Dr. med. Hans-Jörg Hippe mit der Vorstellung seiner App „DAPT-Advisor 1.0“. Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin hat gemeinsam mit der app4advice UG eine App zur Antikoagulation nach kardialen Interventionen entwickelt.
Die App, welche durch ihre einfache Handhabung und schlichtes Design überzeugt, soll Ärzten auf Grundlage von bestimmten Herzerkrankungen der Patienten Therapieempfehlungen geben.
Nach einem spannenden Vortrag diskutierten alle Teilnehmer angeregt über den Haftungsausschluss und Nutzungsbedingungen der App, stellten Fragen und gaben Tipps zum weiteren Vorgehen bei der Umsetzung und Vermarktung.
Wir haben Dr. med. Hippe nach der Veranstaltung einige Fragen zur DAPT-Advisor 1.0-App gestellt:


Herr Dr. med. Hans-Jörg Hippe, DAPT-Advisor 1.0

Im Anschluss präsentierte Mark Kamps, einer der Gründer von Birds and Trees, die App Patchie – eine App, die Kinder mit Mukoviszidose sowie deren Eltern und Freunde auf dem Therapieweg begleitet. Der Hintergrund der Idee ist besonders bewegend, da der Sohn von Herrn Kamps selbst an Mukoviszidose erkrankt ist. „Ich wünschte, ich hätte diese Idee nie gehabt“, erklärt Kamps. Durch die eigene Betroffenheit und den damit einhergehenden Erfahrungen möchte er mit der App für mehr Aufmerksamkeit und Verständnis für die Krankheit sorgen.
Auch nach diesem Vortrag schloss sich eine rege Diskussion aller Teilnehmer an, bei der es vor allem um die Unterstützung des Landes und der Krankenkassen von Startup-Unternehmen ging.
Wie zufrieden Kamps mit der Unterstützung ist und was Patchie alles kann, hat er für uns im Anschluss an die Veranstaltung noch einmal zusammengefasst:


Marc Kamps, Patchie

Zum Abschluss berichtete Matthias Steffen über den aktuellen Stand des Medical App Awards. Der Award geht nun auf Grund der hohen Nachfrage in die Verlängerung der Bewerbungsphase! App-Anbieter und .Entwickler haben somit noch bis zum 20. November die Chance ihre App oder App-Konzept online einzureichen.
Es konnten in der Zwischenzeit zahlreiche Sponsoren, Medienpartner und Juroren für die Unterstützung gewonnen werden.
Alle Informationen rund um den Medical App Award sind verfügbar unter www.medical-app-award.de. Die zusätzlich eingerichtet Facebook-Seite macht es möglich, regelmäßig neues vom Award zu erfahren:  www.facebook.de/medicalappaward.

Wieder einmal war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit spannenden Vorträgen und interessanten, angeregten Diskussionen aller Teilnehmer!

Wir freuen uns auf das nächste Treffen! Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

PS: Wir laden Sie herzlich ein, sich am Diskussionsforum Medical Apps der XING-Gruppe Life Science Nord e.V zu beteiligen!

Nachbericht Medical Apps , 11. 09.2014

Der Arbeitskreis Medical Apps traf sich mit 18 Teilnehmern bereits zum vierten Mal am 11. September 2014. Dieses Mal fand das Treffen beim Fraunhofer MEVIS Projektgruppe Bildregistrierung in Lübeck statt.
Als Vertreterin der Gastgeber stellte Dr. Janine Olesch Fraunhofer MEVIS und die Aktivitäten der MEVIS Projektgruppe Bildregistrierung vor. Ihr Kollege, der Informatiker Mark Schenk ging auf die Entwicklungen und Anwendungsbereiche ein, wie beispielsweise die Mobile Liver Explorer App. Mit dieser können Chirurgen im OP die Leber mit all ihren Blutgefäßen darstellen lassen und sehen, wo sie ihre Schnitte setzen ohne wichtige Blutgefäße zu verletzen.
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Agenda des Medical Apps Arbeitsgruppen Treffen

Medical Apps Arbeitsgruppen Treffen

am Donnerstag, 11. September 2014, ab 18:00 Uhr
bei Fraunhofer MEVIS, Maria-Goeppert-Straße 3, 23562 Lübeck

Referenten der Impulsvorträge:
– Matthias Steffen, Geschäftsführung von Fuse
– Dr. Sebastian Schupfner, Fuse Healthcare
– Lena Burdinski, Tinnitracks
– Dr. Janine Olesch, Fraunhofer MEVIS
– Mark Schenk, Fraunhofer MEVIS

Agenda der Redner
18:00 – 18:15 Einführung Medical Apps

18:15 – 18:30 Vorstellung Fraunhofer MEVIS und aktuelle Arbeiten
18:30 – 19:00 Vorstellung Medical Apps@MEVIS (Liver Explorer App)

19:00 – 19:15 Neuigkeiten und vernetzte Geräte: Neue Apps
19:15 – 19:45 Einblick in die App TinniTracks
19:45 – 20:00 Neuigkeiten zum Medical App Award

20:00 – 20:30 Zukunftswerkstatt für den Arbeitskreis Medical Apps,
abschließende Diskussion

Dieser Dialog für Praktiker richtet sich insbesondere an Geschäftsführer, Abteilungsleiter sowie Innovationsmanager und Projektleiter aus der Entwicklung.

Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken und auf Ihren Input!

51% der Deutschen empfinden die Prüfung und Siegelvergabe für eine Gesundheits-App als sinnvoll

Eine kürzlich vom IKK classic durchgeführte Studie zum Thema Medizin- und Gesundheits-Apps liefert einen aufschlussreichen Einblick in die Meinungen und Wünsche der Deutschen. Aus der Internet-Befragung mit Teilnehmern ab 18 Jahren geht hervor, dass bereits ein Fünftel der Deutschen eine medizinische App, also eine App mit medizinischen Informationen und/oder eine App, die Gesundheitswerte wie zum Beispiel den Blutdruck misst, nutzt. Als hilfreich werden dabei besonders die Apps empfunden, die gesundheitsrelevante Werte misst und direkt an den Arzt sendet.

Dass die Nutzung einer Gesundheits-App allerdings auch Gefahren mit sich bringt, geht aus den Bedenken der Umfrage-Teilnehmer hervor. 39% sehen als größte Gefahr die Fehldiagnose durch eine Gesundheits-App. Wenig überraschend ist daher der Wunsch der Deutschen nach einer Regulierung solcher Apps. Insgesamt 51% verlangen eine Prüfung mit Siegelvergabe von Fachleuten.

Quelle: IKK classic Umfrage: Medizin- und Gesundheits-Apps

Aufsatz für die Brille ermöglicht Früherkennung von mit Diabetes verbundener Erkrankung

Diabetes ist eine weit verbreitete Erkrankungen der westlichen Bevölkerung. Dabei ist es besser je früher eine Behandlung erfolgen kann. Um diese Früherkennung zu verbessern, haben Forscher in Taiwan einen Aufsatz für die Brille entwickelt, der autonome diabetische Neuropathie, ein neurologisches Leiden, das oft in Verbindung mit Diabetes auftritt, erkennt. Bei der Erkrankung ist das autonome Nervensystem betroffen und Symptome wie Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Inkontinenz, Ohnmacht und erhöhtes Risiko bakterieller Infektion können die Folge sein.

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